Bisher bei Seret: Dan Geva

Sonntag, 28. November 2010, 18.15 Uhr

Kamel und Strassenschild unebene Fahrbahn

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich Normaler Kino-Eintrittspreis Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Filmpodium der Stadt Zürich, www.filmpodium.ch

Description of a memory

Dan Geva antwortet Chris Marker

Dan Geva, Filmemacher, Produzent und Dozent im Bereich Dokumentarfilm, schloss die Sam Spiegel-Filmschule mit auszeichnung ab, ebenso seinen B.a. an der Universität tel aviv, und promoviert neben seiner tätigkeit als freier Filmemacher über die Kreation von Dokumentarfilmen. Er hat bis heute rund zwanzig Filme realisiert, die Mehrheit davon gemeinsam mit seiner Partnerin Noit Geva. Bereits mit seinem ersten Film, «Jerusalem, rhythms of a Distant city» konnte er an mehr als 50 Festivals in der ganzen Welt teilnehmen. Mit «Description of a memory» gewann er u.a. den «Grand Prix Caméra Stylo» am RIDM in Montréal 2007.

Programm

18.15
Description of a Memory

Dan Geva antwortet Chris Marker Film und Gespräch mit dem israelischen Filmemacher. Dan Geva ist persönlich anwesend.

Das Gespräch wird in Englisch geführt. Moderation: Bettina Spoerri

Filmkritik

Israel 2006, 80 Minuten Hebräisch, Englische Untertitel

in seinem essayistischen Film «Description of a Memory» flicht der israelische Filmemacher Dan Geva einen dichten Dialog mit Chris Markers bekanntem Essayfilm «Description d’un combat», der 1960 in israel entstand. Der faszinierende, eigenwillige Film ist eine vielschichtige, kritische auseinandersetzung mit der Geschichte des Staates israel, zionistischen Symbolen und seiner Entwicklung zu dem facettenreichen Land, das er heute ist. Geva folgt den Bildern des impressionistischen Films von Chris Marker über die damals noch ganz junge Geschichte des Staates, analysiert sie und stellt sie in dreizehn persönlichen Erin- nerungen in Frage: Was sagen die Bilder aus, was repräsentieren sie? Was symbolisieren die Menschen auf den Bildern, und was ist, fast fünfzig Jahre später, aus ihnen geworden? Konnten sie ihre träume verwirklichen? Mit Chris Marker, der sonst kaum Gespräche über sein Werk führt, konnte Dan Geva zudem einen intensiven persönlichen austausch über sein Vorhaben herstellen, worüber er im anschluss an die Vorführung sprechen wird.

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Kino aus der jüdischen Welt