Bisher bei Seret: Eli & Ben

Sonntag, 24.Juni 2012, ab 16.30 Uhr

Lior Ashkenazi (Ben) und Yuval Shevah (Eli). Sie lachen, ein Portraitbild.

ICZ Gemeindezentrum Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich, Gemeindesaal
CHF 20.- / Mitglieder 15.- / Kinder CHF 5.-

EIN FILM VON ORI RAVID (AUCH FÜR KINDER GEEIGNET) MIT LIOR ASHKENAZI (BEN), YUVAL SHEVAH (ELI), TZAHI GRAD (AMOS), YAEL HADAR (MUTTER) U.A.M.


Als Ori Ravid am Filmfestival in New York im Interview gefragt wurde, was ihn zu diesem Film inspiriert hat, sagte er: «Einerseits der Versuch, die Magie der Kindheit einzufangen, und anderseits handelt der Film von der Vaterfigur und der Tatsache, dass wir mit dem Gefühl aufwachsen, dass unsere Eltern Übermenschen sind. Wenn wir älter und reifer werden, verstehen wir, dass auch sie nur aus Fleisch und Blut sind. Diese Erkenntnisse gaben mir den Anstoss zu diesem Film.» Die Premiere des Filmes «Eli & Ben» fand 2008 am 24. Internationalen Haifa Filmfestival statt und gleich danach feierte das 23. Israelische Filmfestival in New York mit der US-Premiere des Filmes «Eli & Ben» in Anwesenheit von Ori Ravid, im Clearview Cinema in New York den 60. Geburtstag des Staates Israel.


Programm

16.30 Ticketverkauf im Foyer

17.00 ELI UND BEN

Regie: Ori Ravid
Israel 2008, ca. 89 Minuten
Hebräisch mit englischen und deutschen Untertiteln

18.30 Dr. med. Ronnie Gundelfinger, Kinder- und Jugendpsychiater führt ein Gespräch mit dem Publikum

Filmkritik

Die Welt des wilden 12-jährigen Jungen Eli steht auf dem Kopf. Sein Vater, der Stadtarchitekt von Herzliya, wird wegen Bestechung angeklagt – und verhaftet. Eli jedoch ist von der Unschuld seines Vaters überzeugt und versucht heraus zu bekommen, was tatsächlich passiert ist. Dabei wird er mit Ungerechtigkeit und Lügen konfrontiert. Kommt Eli hinter die Wahrheit? Kann er weiter zu sich und seinem Vater stehen? Emotional, spannend und mit überraschenden Wendungen erzählt «Eli & Ben» die Geschichte einer ungewöhnlichen Vater-Sohn-Beziehung. Vielfältig variiert der Film den Verlust von Unschuld und Magie beim Verlassen der Kindheit. Der Themenkomplex «Recht und Unrecht» wird auf unterschiedlichsten Ebenen gespiegelt, so dass auch das andere Geschlecht, in der Etablierung einer starken Mädchenfigur, eine tragende Rolle spielt. Für Vater und Sohn ist es eine prägende Lebenserfahrung, an deren Anfang Lüge, Verrat und Korruption stehen, aber auch Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen moralische Entscheide und Aufrichtigkeit.

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Kino aus der jüdischen Welt