Bisher bei Seret: David & Layla

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 19.30 Uhr

Szene aus David & Layla

ICZ Gemeindezentrum Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich, Gemeindesaal
CHF 15.- / Mitglieder 10.-

David & Layla – ein Film von Jay Jonroy


Jay (Jalal) Jonroy kam im Teenageralter als staatenloser Flüchtling aus dem Irak in den Westen. Dank Stipendien konnte er sich, u.a. in Los Angeles, als Filmartist ausbilden. Er studierte in England, Frankreich und den USA, wo er heute als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent arbeitet. David & Layla hat weltweit ein begeistertes Publikum gefunden und wurde an zahlreichen Festivals mit Preisen bedacht.

Programm

19.00 Ticketverkauf im Foyer

19.30 David & Layla

ein Film von Jay Jonroy
USA 2005, 106 Minuten
Englische Originalversion/Deutsche Untertitel

Filmkritik

Layla, eine irakische Kurdin (glänzend dargestellt von Shiva Rose) weilt bei ihren verwandten in den USA zu Besuch. Laylas Familie im Irak wurde von Saddams Schergen umgebracht und Layla möchte emigrieren. Doch ihr Visum ist nur noch kurze Zeit gültig und einzig die Heirat mit einem Amerikaner kann ihr den Verbleib in den USA ermöglichen. Ihre verwandten haben einen muslimischen Arzt mit gutem Einkommen für sie gefunden, aber sie zögert. Inzwischen hat sie nämlich per Zufall den jüdischen Fernsehproduzenten David (überzeugend: David Moscow) kennen gelernt und sich in ihn verliebt. Ihre Liebe wird erwidert, aber die Familien beider Seiten sind alles andere als begeistert von der Beziehung. Zwei Welten prallen aufeinander, mit all ihren Traditionen und Tabus. Wie werden Layla und David mit der schwierigen, scheinbar unlösbaren Situation umgehen? Der Regisseur Jay Jonroy beschreibt seinen Film als «komödiantischen Trost» für die unterdrückten Laylas der Welt. Sein Film, inspiriert von einer wahren Geschichte, ist Komödie und politisches Statement für die universellen Menschenrechte zugleich.

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Kino aus der jüdischen Welt